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Abwicklung der Testamentsspende durch die Herzstiftung

Wenn Sie die Deutsche Herzstiftung e.V. in Ihrem Testament bedenken, ist das etwas ganz Besonderes und verdient allen Respekt.

Zwei Finger um Blume
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Uns ist es ein sehr großes Anliegen, Ihren letzten Willen mit Umsicht und Sorgfalt zu erfüllen. Nachfolgend erhalten Sie alle wichtigen Fragen zur Abwicklung.

Wie erfährt die Herzstiftung von meinem letzten Willen?

In der Regel erfährt die Herzstiftung erst davon, wenn uns das Nachlassgericht das eröffnete Testament übersendet. Jeder, der ein Testament findet, muss es beim Nachlassgericht abgeben. Das ist gesetzlich so vorgeschrieben.

Wer kümmert sich um die Abwicklung?

Als Erbin wird die Herzstiftung zu Ihrer sogenannten Gesamtrechtsnachfolgerin, das heißt, wir rücken in alle Ihre Rechte und Pflichten ein. Die Herzstiftung verfügt über qualifiziertes Personal, welches sich jedem einzelnen Nachlass ausführlich widmet und alle notwendigen Schritte in die Wege leitet. Sind die Entfernungen groß, arbeiten wir mit z.B. mit Anwälten vor Ort zusammen oder erhalten Unterstützung von unseren Ehrenamtlichen Beauftragten. Wichtig ist uns hierbei, dass die Abwicklung in Würde geschieht und gleichzeitig die Kostenseite beachtet wird, damit die Nachlassmittel möglichst ungeschmälert unseren Aufgaben zufließen kann.

erbschaftssiegel
  • Wahrung der freien Entscheidung
  • Sorgfalt und Respekt im Umgang mit Ihrem Erbe
  • Wahrung aller gesetzlichen Vorgaben
  • höchste Transparenz

Herzstiftung trägt das Erbschaftssiegel

Damit verpflichten wir uns zu ethischen Richtlinien für das gemeinnützige Erbe.

Muss die Herzstiftung Erbschaftssteuer bezahlen?

Die Herzstiftung ist als gemeinnützig anerkannte Organisation von der Erbschaftsteuer befreit. Das Erbe oder Vermächtnis fließt daher ohne Erbschaftsteuerabzug unseren gemeinnützigen Aktivitäten zu.

Was ist, wenn eine Immobile zum Nachlass gehört?

Gehört eine Immobilie zum Nachlass, wird von uns in aller Regel ein neutrales Sachverständigengutachten zur Wertermittlung eingeholt, damit der bestmögliche Verkaufserlös erzielt werden kann. Den Hausrat verwerten wir oftmals im Rahmen der von uns übernommenen Haushaltsauflösung in Zusammenarbeit mit seriösen Auktionshäusern.

Kümmert sich die Herzstiftung um die Pflege meines Grabes? 

Unserer besonderen Verantwortung gegenüber den uns bedenkenden Menschen sind wir uns stets bewusst. So übernehmen wir im Bedarfsfall auch die Grabpflege. Bitte beachten Sie: Damit auch Ihre Bestattungswünsche erfüllt werden sollten, sollten Sie diese jedoch nicht ins Testament schreiben. Oft vergehen mehrere Wochen bis ein Testament vom Gericht eröffnet wird, was für die Bestattung zu spät ist. Überlegen Sie, ob es für Sie sinnvoll ist, einen Bestattungsvertrag abzuschließen. Dabei legen Sie den genauen Ablauf Ihrer Bestattung fest und zahlen die Bestattungskosten zu Lebzeiten.

Was passiert mit meinen Bankkonten?

Grundsätzlich bekommen nur die Personen Zugang zu Konto, Depot und Safe, die sich als legitime Erben ausweisen können. Die Legitimation erfolgt üblicherweise durch einen Erbschein, den das Nachlassgericht auf Antrag der Erben ausstellt und der bei der Bank vorgelegt werden muss. Auch ein notarielles Testament ist in der Regel zur Legitimation ausreichend. So verhindern die Banken, dass Unbefugte auf die Nachlasskontenzugreifen können. Sobald der Zugriff genehmigt ist, können die Erben selbst, das heißt eventuell auch die Herzstiftung, über das Bankkonto verfügen und die weitere Abwicklung organisieren.     

Ansprechpartner

Benjamin Schmitt (Leitung)
Benjamin Schmitt
Valerie Popp

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